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Gōya Chanpurū — Bittergurke, Tofu, Schweinebauch und Ei aus der Pfanne – Sommerküche aus OkinawaKI-Bild

Okinawa · 25 Min. · Fleisch · Hauptgang · Für Anfänger

Gōya Chanpurū

Auf Englisch: Goya Champuru

Für 2 Personen · metrisch

Bittergurke, Tofu, Schweinebauch und Ei aus der Pfanne – Sommerküche aus Okinawa

Gōya Chanpurū kommt aus Okinawa und lebt von der angenehm herben Bittergurke, die hier auf festen Tofu, saftigen Schweinebauch und locker gestocktes Ei trifft. Das Gericht steht in 25 Minuten auf dem Tisch und gehört in den Sommer, wenn Gōya Saison hat und man abends etwas Unkompliziertes aus der Pfanne will.

Personen2

Zutaten

  • 1entkernt, in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten, mit Salz geknetet
  • 200 gabgetropft, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 120 gSchweinebauchin dünnen Scheiben, in 4–5 cm lange Stücke geschnitten
  • 1Eierverquirlt
  • 1 ELSojasaucezum Würzen
  • 1 ELPflanzenölzum Braten
  • Salzzum Kneten der Gōya und zum Abschmecken
  • Pfefferzum Abschmecken
  • zum Bestreuen beim Servieren (optional)
  • 1 ELzum Würzen mit der Sojasauce (optional)
  • ½ TLzum Würzen (optional)

Zubereitung

  1. Die Gōya entkernen und schneidenDie Gōya längs halbieren und Kerne samt weißem Mark mit einem Löffel gründlich herausschaben. Die Hälften anschließend in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
  2. Bitterkeit mit Salz mildernDie Gōya-Scheiben mit Salz kräftig durchkneten und etwa 5 Minuten ruhen lassen. Danach unter kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen – so verliert sie einen Teil ihrer Bitterkeit.
  3. Tofu, Fleisch und Ei vorbereitenDen Tofu abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Schweinebauch in 4–5 cm lange Stücke schneiden und das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen.
  4. Den Tofu anbratenDas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Tofustücke darin von beiden Seiten leicht anbräunen.
  5. Gōya und Schweinebauch bratenGōya und Schweinebauch in die Pfanne geben und unter Wenden braten, bis das Fleisch gar und die Gōya weich, aber noch bissfest ist.
  6. Würzen und abschmeckenMit Sojasauce würzen; wer mag, gibt Sake und Dashi-Pulver dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Das Ei unterziehenDas verquirlte Ei gleichmäßig über die Zutaten gießen, nur kurz stocken lassen und dann locker untermengen, damit es saftig bleibt.
  8. Anrichten und servierenGōya Chanpurū auf Teller verteilen und nach Belieben mit Bonitoflocken bestreuen.

Tipps und Varianten

Wer die Bitterkeit milder mag, schneidet die Gōya dünner. Damit der Tofu nicht zerfällt, kann man ihn nach dem Anbraten herausnehmen und erst wieder zugeben, wenn Gōya und Fleisch gar sind. Mit Sesamöl statt neutralem Öl wird das Ganze nussiger. Eine ganz andere Spielart kommt ohne Tofu und Ei aus: Gōya mit in Streifen geschnittenem Spam und Kartoffel in Butter braten und nur mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Servieren die Bonitoflocken erst ganz zum Schluss aufstreuen, dann bewegen sie sich noch in der Wärme.

Allergene

Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Soja

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Fisch

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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