japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
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Bittermelone

Längliches, grünes Kürbisgewächs mit warziger Haut, das roh knackig ist und deutlich bitter schmeckt.

Die Bittermelone ist die unreif geerntete Frucht einer Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse; in Japan, besonders auf Okinawa, heisst sie Goya. Sie hat eine hellgrüne bis dunkelgrüne, gefurchte und warzige Schale, innen ein weisses, schwammiges Mark mit Kernen, das man vor dem Kochen herauskratzt. Das Fruchtfleisch ist knackig und saftig, und die Bitterkeit ist kein Nebenton, sondern der Kern des Geschmacks. Wer sie mildern will, schneidet die Melone dünn, salzt sie und lässt sie kurz ziehen, bevor man sie ausdrückt oder blanchiert. Man bekommt sie frisch im Asienladen sowie in indischen und pakistanischen Lebensmittelgeschäften, im Sommer auch manchmal auf Gemüsemärkten.

Ersatz:

Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn die Bitterkeit ist der Grund, warum die Bittermelone im Gericht steht. Zucchini oder grüne Paprika treffen den Biss, nehmen dem Gericht aber seinen Charakter, sodass es eher ein anderes Gericht wird als eine Variante.

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