
Japan · 90 Minuten · Vegetarisch · Gebäck · Für Geübte
Dorayaki
Für 8 Personen · metrisch
Zwei weiche Pfannküchlein mit süßer Adzukibohnenpaste dazwischen
Dorayaki sind kleine, goldbraune Pfannküchlein aus Japan, die paarweise mit süßer Adzukibohnenpaste gefüllt werden. Der Teig aus Ei, Zucker und Honig bleibt weich und saftig, die Anko-Füllung gibt die ruhige Süße dazu. Man isst sie warm oder bei Zimmertemperatur – zum Tee, als Nachmittagssnack oder einfach zwischendurch.
Zutaten
- 2Eierverquirlt, Grundlage des Teigs
- 90 gZuckerKristall-, Rohrohr- oder feiner Weißzucker
- 1 ELHonigfür Feuchtigkeit und Bräunung
- 130 gWeizenmehl (Type 405)gesiebt
- 2 gNatronin etwas Wasser aufgelöst
- 1 TLBackpulveralternativ zum Natron, mit dem Mehl gesiebt (optional)
- 40 mlWasserzum Einstellen der Teigkonsistenz
- 200 gAnko (süße Adzukibohnenpaste)Füllung, fertig gekauft oder selbst gekocht
- Pflanzenöldünn auf die Pfanne gewischt
- 2 TLMirinfür Glanz und Aroma im Teig (optional)
- 1 TLVanilleextraktzum Aromatisieren des Teigs (optional)
- Schlagsahnegeschlagen, zusätzlich zur Bohnenpaste (optional)
- Erdbeerenhalbiert, als Füllung mit Mascarpone (optional)
- Mascarponeals helle Füllungsvariante (optional)
Zubereitung
- Die Eier in einer Schüssel verquirlen, Zucker und Honig zugeben und glatt rühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
- Das Natron in wenig Wasser auflösen und unter die Eimasse rühren. Wer stattdessen Backpulver nimmt, siebt es im nächsten Schritt zusammen mit dem Mehl ein.
- Das Mehl über die Eimasse sieben und von der Mitte nach außen einrühren, bis der Teig glatt ist – nicht zu lange rühren, sonst werden die Küchlein zäh.
- Den Teig abgedeckt 15 Minuten bis 1 Stunde ruhen lassen, danach mit dem restlichen Wasser auf eine fließfähige Konsistenz einstellen.
- Eine Pfanne oder Grillplatte auf mittlere Hitze bringen und hauchdünn mit Pflanzenöl auswischen; auf der Grillplatte arbeitet man bei 170 °C oder 190–200 °C.
- Den Teig portionsweise aufgießen, sodass runde Fladen von etwa 8–10 cm entstehen. Nach etwa 2 Minuten, wenn sich an der Oberfläche Bläschen zeigen, wenden und kurz fertigbacken.
- Die Küchlein abgedeckt oder auf einem Gitter auskühlen lassen, damit sie nicht austrocknen.
- Anko auf die helle Unterseite eines Küchleins streichen, ein zweites mit der gebräunten Seite nach außen aufsetzen und leicht andrücken. Fertige Dorayaki einzeln einwickeln oder luftdicht verpacken.
- So verpackt halten sie sich ein bis drei Tage und werden warm oder bei Zimmertemperatur gegessen.
Tipps und Varianten
Statt Natron funktioniert auch Backpulver, das einfach mit dem Mehl gesiebt wird. Wer besonders luftige Küchlein möchte, erwärmt die Eier-Zucker-Masse im Wasserbad auf Körpertemperatur und schlägt sie schaumig, bis sie Spuren zieht; ein Schuss Mirin gibt Glanz und Aroma, Vanilleextrakt eine feine Süße. Für eine Teevariante rührt man den Teig mit Royal Milk Tea – Schwarzteeblätter in Milch gezogen – statt mit Wasser an und füllt mit Anko und Schlagsahne; westlich abgewandelt schmecken Mascarpone und halbierte Erdbeeren. Gekaufte Bohnenpaste lässt sich mit etwas Wasser weichkochen oder einkochen, bis die Konsistenz stimmt. Damit alle Küchlein gleichmäßig bräunen, den Pfannenboden zwischendurch kurz auf ein feuchtes Tuch setzen. Am schönsten schmecken Dorayaki frisch zum Tee.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Milch (einschließlich Laktose)
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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