japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
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Rote Bohnenpaste (Anko)

Süsse Paste aus gekochten Azukibohnen und Zucker, entweder stückig oder glatt passiert, die klassische Füllung japanischer Süssspeisen.

Anko ist eine Paste aus kleinen roten Azukibohnen, die weich gekocht und mit Zucker eingedickt werden. Man unterscheidet Tsubuan, bei dem die Bohnen teilweise ganz bleiben und die Schalen erhalten sind, und Koshian, das durch ein Sieb gestrichen wird und dadurch fein und samtig ist. Der Geschmack ist süss, mild nussig und leicht erdig, die Konsistenz dicht und streichfähig, fester als Marmelade. Für Füllungen, die eingeschlagen oder geformt werden, eignet sich die glatte Sorte besser, während die stückige mehr Biss und Bohnencharakter bringt. Fertiges Anko gibt es in Dosen oder Beuteln im Asienladen und im Versand, getrocknete Azukibohnen zum Selbermachen zusätzlich im Reformhaus und Bioladen.

Ersatz:

Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn Geschmack und Textur hängen an der Azukibohne selbst. Am nächsten kommt man, wenn man es aus getrockneten Azukibohnen und Zucker selbst kocht, was einige Stunden dauert, aber gut gelingt. Süsse Pasten aus anderen Bohnen oder Kastanienpüree ergeben ein essbares, aber deutlich anderes Gericht.

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