
Japan · 25 Min. · Vegetarisch · Beilage · Für Anfänger
Daikon Steak
Auf Deutsch: Rettich-Steak
Für 2 Personen · metrisch
Dicke Daikon-Scheiben, goldbraun gebraten, mit glänzender Soja-Mirin-Glasur
Beim Daikon Steak wird der Daikon wie ein Steak in dicken Scheiben gebraten: außen goldbraun, innen weich und saftig, überzogen mit einer Glasur aus Sojasauce, Mirin und etwas Butter. Das passt gut in Herbst und Winter, wenn Daikon Saison hat, und steht in knapp 25 Minuten auf dem Tisch.
Zutaten
- 300 ggeschält, in dicke Scheiben geschnittenGrosser, milder weisser Rettich aus Ostasien, roh knackig und saftig, gekocht weich und aufnahmefähig für Brühe.Ersatz: Weisser Rettich ersetzt ihn gut, roh ist er etwas schärfer; für Geschmortes und Suppen geht auch Mairübe, die süsser und weniger saftig ist.Mehr dazu
- 1 ELPflanzenölzum Braten; auch Sesamöl möglich
- 1 ELSojasaucefür die Glasur
- 1 ELfür die GlasurSüsser japanischer Reiswein zum Kochen, der Saucen und Glasuren eine milde Süsse und Glanz gibt.Ersatz: Sake oder trockener Sherry mit etwas Zucker, etwa ein Teelöffel auf einen Esslöffel, kommt nahe heran; Süsse und Glanz stimmen dann ungefähr, die runde, leicht malzige Tiefe des Mirin fehlt.Mehr dazu
- 2 ELWasserzum Vorgaren in der Mikrowelle bzw. zum Verdünnen der Glasur
- 8 gButterzum Braten oder zum Schluss untergeschwenkt
- Pfeffergrob gemahlen, zum Abschmecken
- Frühlingszwiebelfein geschnitten, zum Garnieren
- in Streifen, zum Garnieren (optional)Aromatische Blätter einer japanischen Kräuterpflanze aus der Familie der Lippenblütler, frisch und würzig zwischen Minze, Basilikum und Anis.Ersatz: Einen echten Ersatz gibt es nicht, denn das Aroma ist einzigartig. Eine Mischung aus frischer Minze und Basilikum trifft die Frische, nicht aber den würzig-anisartigen Ton; koreanische Perillablätter kommen näher, schmecken aber derber und eher nach Sesam und sind fester im Biss.Mehr dazu
- 1 ELfür die Glasur, ersatzweise Weißwein (optional)Japanischer Reiswein, im Kochen vor allem zum Abrunden, Mildern von Fischgeruch und für Umami verwendet.Ersatz: Trockener Sherry oder chinesischer Shaoxing-Wein kommen am nächsten, bringen aber einen eigenen, kräftigeren Ton mit; Mirin ist kein Ersatz, weil er deutlich süss ist.Mehr dazu
- 1 ZehenKnoblauchin Scheiben, im Öl angeröstet (optional)
Zubereitung
- Den Daikon vorbereitenDen Daikon schälen und in 1,5 bis 3 cm dicke Scheiben schneiden.
- Scheiben einschneiden und abrundenDie Oberflächen der Scheiben gitter- oder kreuzförmig einschneiden und die Kanten nach Belieben leicht abrunden, damit sie beim Garen nicht zerfallen.
- In der Mikrowelle vorgarenDie Scheiben mit etwas Wasser in eine mikrowellengeeignete Form geben, abdecken und bei etwa 600 W 3 bis 8 Minuten vorgaren, bis ein Spieß leicht hineingleitet. Danach die Oberflächen gründlich trocken tupfen.
- Fett und Knoblauch erhitzenDas Speiseöl oder einen Teil der Butter in einer Pfanne erhitzen. Wer mag, röstet darin zuerst den Knoblauch in Scheiben kurz an.
- Scheiben goldbraun bratenDie Daikon-Scheiben bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
- Mit Würzsauce glasierenSojasauce und Mirin, nach Wunsch auch Sake, zugeben und bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen. Die Scheiben darin wenden, bis sie glänzend überzogen sind.
- Butter und Pfeffer zugebenDie Pfanne vom Herd nehmen, die Butter unterschwenken und alles mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken.
- Anrichten und garnierenDie Scheiben anrichten, mit der restlichen Glasur beträufeln und mit fein geschnittener Frühlingszwiebel und nach Belieben Shiso-Streifen bestreuen.
Tipps und Varianten
Für die Butter-Ponzu-Version die Scheiben in Butter braten, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Ponzu einkochen und mit Shiso und Frühlingszwiebel bestreuen. Statt in der Mikrowelle kann man den Daikon auch 15 bis 30 Minuten in Reiswaschwasser vorkochen, dann wird er heller und weniger bitter. Herzhafter wird es mit Speck, gebraten obenauf oder gehackt in der Glasur, oder man wickelt die vorgegarten Stücke in Schweinebauchscheiben und glasiert sie mit Ponzu, Mirin und Senfkörnern. Am besten direkt aus der Pfanne servieren, solange die Glasur noch glänzt.
Allergene
Enthält: Glutenhaltiges Getreide, Milch (einschließlich Laktose), Soja
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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