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ChahanKI-Bild

Japan · 20 Minuten · Fleisch · Hauptgang · Für Geübte

Chahan

Für 2 Personen · metrisch

Krümeliger gebratener Reis mit Knoblauch, Chashu, Ei und frischen Shiso-Streifen

Chahan ist in Japan ein Alltagsgericht, das in zwanzig Minuten auf dem Tisch steht – hier mit Knoblauch als Aromagrundlage, Würfeln von gebratenem Schweinebauch und Ei. Die feinen Shiso-Streifen kommen erst zum Schluss dazu und geben dem Reis eine frische, leicht herbe Note neben dem Sesamöl. Eine Pfanne, zwei Portionen, mehr braucht es nicht.

Personen2

Zutaten

  • 300 gGekochter Reisabgekühlt oder lauwarm, Körner vorher lockern
  • 2 ZehenKnoblauchfein gehackt oder in dünnen Scheiben, im Öl als Aromagrundlage
  • 2Eierverquirlt, separat gebraten oder unter den Reis gemischt
  • 50 gGebratener Schweinebauch (Chashu)in kleine Würfel geschnitten
  • 40 gFrühlingszwiebelin feine Ringe geschnitten
  • 5Shiso-Blätterin feine Streifen, erst zum Schluss untermischen (optional)
  • 1 TLSojasaucezum Schluss am Pfannenrand entlanggießen
  • 2 ELPflanzenölzum Braten
  • 1 TLSesamölzum Abschluss für das Aroma
  • 1 TLHühnerbrühepulverals Würzgrundlage unter den Reis
  • 1 ELSakezum Ablöschen (optional)
  • Salzzum Abschmecken
  • Pfefferzum Abschmecken
  • 30 gKarottesehr fein gewürfelt (optional)
  • 1Zwiebelfein gehackt (optional)

Zubereitung

  1. Den Knoblauch fein hacken oder in dünne Scheiben schneiden, den Chashu in kleine Würfel schneiden und die Frühlingszwiebel in feine Ringe. Karotte und Zwiebel, falls verwendet, sehr fein würfeln. Die Shiso-Blätter in feine Streifen schneiden und beiseitestellen. Den gekochten Reis mit den Händen oder einem Löffel auflockern, damit keine Klumpen bleiben.
  2. Die Eier verquirlen und in etwas heißem Pflanzenöl unter Rühren kurz stocken lassen. Das noch weiche Ei aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  3. Das restliche Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze anbraten, bis er duftet – er soll nicht dunkel werden.
  4. Chashu-Würfel und das vorbereitete Gemüse zugeben, kurz durchbraten und mit dem Sake ablöschen.
  5. Die Hitze hochstellen, den Reis zugeben und krümelig braten, dabei immer wieder wenden und die Körner mit dem Pfannenwender auseinanderdrücken, bis sie einzeln sind.
  6. Mit Hühnerbrühepulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ei zurück in die Pfanne geben und nur grob unterheben, damit es in Stücken bleibt.
  7. Shiso-Streifen und das Grün der Frühlingszwiebel unterheben, die Sojasauce am heißen Pfannenrand entlanggießen und das Sesamöl zufügen. Alles kurz durchmischen und die Pfanne vom Feuer nehmen.
  8. Den Chahan in zwei Schalen anrichten und mit den restlichen Frühlingszwiebelringen bestreuen.
  9. Sofort servieren, solange die Körner locker sind und das Sesamöl noch deutlich zu riechen ist.

Tipps und Varianten

Kalter Reis vom Vortag lässt sich am besten krümelig braten; wer frisch gekochten Reis nimmt, mischt ihn vorab mit einem rohen Ei, dann bleiben die Körner ebenfalls einzeln. Das Ei lässt sich beim Braten mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Für eine scharfe Fünf-Zutaten-Version würzt man mit Toban Djan und brät Paprika, Bambussprossen und Shiitake mit; statt Chashu passt auch frisches Schweinefleisch, dann reicht Würzung mit Salz und Kochsake, dazu Okahijiki als grünes Gemüse. Es gibt auch eine Variante komplett in der Mikrowelle, mit zerbröseltem, abgetropftem Tofu als Strecker und Pinienkernen, Sesam und Koriander als Topping. Knackig wird es mit etwas Salat, der erst zum Schluss untergehoben wird.

Allergene

Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Sesam, Soja

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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