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Mitsuba

Japanische Wildpetersilie mit dreiteiligen Blättern und langen, zarten Stielen, frisch und leicht herb, irgendwo zwischen Petersilie, Sellerie und Engelwurz.

Mitsuba ist ein Doldenblütler, dessen Blätter in drei Teilblätter gegliedert sind, daher der Name, der „drei Blätter“ bedeutet. Verwendet werden Blätter und die feinen, hellen Stiele, die ein klares, kühles Aroma haben, an Petersilie und Selleriegrün erinnernd, mit einer leicht harzigen, bitteren Note. Das Aroma ist flüchtig und vergeht bei längerem Kochen, deshalb kommt Mitsuba meist erst ganz zum Schluss in Brühen, Eierstich oder Reisgerichte oder roh als Garnitur dazu. Frische Bunde gibt es gelegentlich in gut sortierten Asienläden oder japanischen Lebensmittelgeschäften, oft nur saisonal. Verlässlicher ist der Eigenanbau: Samen bekommt man im Saatgutversand, und die Pflanze gedeiht auch im Halbschatten auf dem Balkon.

Ersatz:

Glatte Petersilie mit ein wenig Selleriegrün kommt dem Geschmack am nächsten, wirkt aber gröber und grasiger; die kühle, leicht harzige Note und die zarten Stiele fehlen. Ein gleichwertiger Ersatz existiert nicht, im Zweifel lieber sparsam dosieren, damit die Petersilie nicht dominiert.

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