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Wakame

Getrockneter oder gesalzener Seetang, der beim Einweichen zu weichen, dunkelgrünen Blättern aufquillt — zart, leicht glitschig, mild nach Meer.

Wakame ist eine Braunalge, die in Japan vor allem getrocknet und klein geschnitten, seltener gesalzen verkauft wird. Eingeweicht wird sie weich und seidig mit leichtem Biss und einer etwas glitschigen Oberfläche; der Geschmack ist mild salzig und meeresnah, viel weniger kräftig als bei Nori oder Kombu. Weil sie so schnell weich wird, gibt man sie in Suppen erst kurz vor dem Servieren dazu, und für Salate genügen wenige Minuten in kaltem Wasser. Getrocknete Wakame bekommt man im Asienladen, oft auch im Reformhaus, im Bioladen oder im Versand; sie hält sich trocken und gut verschlossen sehr lange.

Ersatz:

Am nächsten kommt Alaria, eine atlantische Verwandte, die im Bioladen manchmal als europäische Wakame verkauft wird; sie ist etwas fester und braucht länger zum Einweichen. Andere Algen wie Nori oder Kombu schmecken deutlich anders und haben eine ganz andere Textur, und Blattgemüse wie Spinat bringt zwar Grün, aber weder den Meeresgeschmack noch das Glitschig-Zarte — wo Wakame die Hauptsache ist, etwa im Algensalat, gibt es keinen wirklichen Ersatz.

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