japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
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Yamswurzel

Japanische Yamswurzel (Nagaimo oder Yamaimo), eine lange, hellhäutige Knolle, die roh gerieben eine zähe, schleimige Masse ergibt.

Achtung: Roh essen darf man nur die japanische Nagaimo oder Yamaimo, andere Yams müssen gegart werden, und die Schale reizt beim Schälen und Reiben oft die Haut, weshalb man dabei Handschuhe tragen oder die Hände mit Essig abwaschen sollte.

In der japanischen Küche meint Yamswurzel die Knollen von Dioscorea-Arten, vor allem die lange, wässrige Nagaimo und die festere, klebrigere Yamaimo, nicht die Süsskartoffel und nicht die stärkehaltigen afrikanischen Yams. Das Fleisch ist weiss, mild und leicht süsslich, roh in Stiften knackig wie Rettich, gerieben dagegen fadenziehend und schleimig. Gerade diese Konsistenz entscheidet über die Verwendung, denn geriebene Yams, Tororo genannt, wird roh über Reis oder Nudeln gegeben oder dient als luftiges Bindemittel, etwa im Okonomiyaki-Teig. Gegart wird die Knolle weich und kartoffelähnlich mit leichtem Biss. Man bekommt sie im Asienladen, meist gekühlt und in Folie gewickelt, mitunter auch tiefgekühlt bereits gerieben.

Ersatz:

Für rohes Tororo gibt es keinen Ersatz, denn keine andere gängige Knolle wird gerieben so schleimig und lässt sich zugleich roh essen. Im Okonomiyaki-Teig kann man sie weglassen und mit einem zusätzlichen Ei und etwas Kartoffelstärke binden, der Pfannkuchen wird dann dichter und weniger fluffig.

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