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Shirataki-Nudeln

Durchscheinende, dünne Nudeln aus Konjakwurzel – fast geschmacksneutral, mit einem festen, glitschig-elastischen Biss.

Shirataki sind feine Nudeln aus dem Mehl der Konjakknolle, die mit Wasser und etwas Kalkwasser zu einem festen Gel gebunden werden. Sie schmecken selbst kaum nach etwas, nehmen aber Brühe und Sauce gut an, weshalb man sie vor allem in Eintöpfen wie Sukiyaki oder in geschmorten Gerichten verwendet. Ihr Biss ist gummiartig-elastisch und bleibt auch bei langem Garen erhalten, sie werden also nicht weich wie Weizen- oder Reisnudeln. Meist kommen sie in Wasser eingelegt in Beuteln und riechen beim Öffnen leicht fischig nach der Lake; kurzes Abspülen und Überbrühen nimmt den Geruch. Man bekommt sie im Asienladen im Kühlregal oder ungekühlt, inzwischen oft auch als Konjak-Nudeln im Supermarkt, Reformhaus oder Versand.

Ersatz:

Einen gleichwertigen Ersatz gibt es nicht, denn den festen, glitschigen Biss hat sonst keine Nudel. Glasnudeln aus Mungbohnenstärke kommen im Aussehen am nächsten und passen in Eintöpfe, saugen aber mehr Flüssigkeit auf, werden weicher und zerfallen bei langem Kochen eher.

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