japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
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Sansho-Pfeffer

Gemahlene Fruchtschalen eines japanischen Zitrusrautengewächses, kein echter Pfeffer. Frisch-zitronig im Duft, mit leicht prickelnder, betäubender Schärfe auf der Zunge.

Sansho sind die getrockneten und gemahlenen Fruchtschalen des Japanischen Pfefferstrauchs, eines nahen Verwandten des Szechuanpfeffers; die harten schwarzen Samen werden meist entfernt. Der Geschmack ist hell, zitronig und leicht harzig, dazu kommt ein Kribbeln auf Zunge und Lippen, das eher betäubt als brennt. Weil dieses Aroma schnell verfliegt, streut man Sansho am Tisch oder kurz vor dem Servieren über das fertige Gericht, etwa über gegrillten Aal, fette Fleischgerichte oder Brühen, und mischt es nicht lange mit. Gemahlen kauft man es in kleinen Döschen im Asienladen oder im Versand; angebrochen sollte es kühl und gut verschlossen stehen und innerhalb weniger Monate verbraucht werden. Es ist auch Bestandteil der japanischen Gewürzmischung Shichimi Togarashi.

Ersatz:

Am nächsten kommt fein gemahlener Szechuanpfeffer, am besten frisch im Mörser zerstossen und durchgesiebt. Er wirkt erdiger und holziger und betäubt stärker, dafür fehlt ihm die helle Zitrusnote; eine Prise fein abgeriebene Zitronen- oder Yuzuschale gleicht das teilweise aus. Schwarzer Pfeffer ist kein Ersatz, da er brennt statt zu prickeln.

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