japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
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Kashiwa-Eichenblätter

Große, gezähnte Blätter der japanischen Kaiser-Eiche, in die Reiskuchen gewickelt werden. Sie geben einen feinen, leicht herben Duft ab und werden nicht mitgegessen.

Kashiwa-Blätter stammen von der Kaiser-Eiche (Quercus dentata), deren Blätter in Japan traditionell als Hülle für Reiskuchen dienen, vor allem für Kashiwa-Mochi zum Kindertag im Mai. Das Blatt selbst ist zäh und wird vor dem Essen abgezogen. Es überträgt aber einen zarten, grünen, leicht holzig-herben Duft auf die Füllung und verhindert, dass der klebrige Teig an den Fingern haftet. Außerhalb Japans bekommt man sie fast nur getrocknet oder in Salzlake eingelegt und vakuumverpackt, im gut sortierten Asienladen mit japanischem Angebot oder im Versand. Eingelegte Blätter spült man vor dem Gebrauch ab und wässert sie kurz, getrocknete werden in heißem Wasser weich gemacht.

Ersatz:

Einen gleichwertigen Ersatz gibt es nicht, denn der eigene Duft des Blattes lässt sich mit nichts anderem erreichen. Wer nur eine Hülle zum Anfassen braucht, kann Bambus- oder Bananenblätter nehmen, das Gericht verliert dann aber sein typisches Aroma. Heimische Eichenblätter aus dem Wald eignen sich nicht, weil sie nicht für Lebensmittel aufbereitet sind.

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