japanisch essenJAPANISCHE KÜCHE
← Zutatenlexikon

Gesüßte schwarze Sojabohnen

Schwarze Sojabohnen, langsam in Zuckersirup mit etwas Sojasauce gegart, glänzend, weich und süß. Ein klassischer Bestandteil des japanischen Neujahrsessens.

Gesüßte schwarze Sojabohnen, japanisch Kuromame, sind schwarze Sojabohnen, die eingeweicht und dann über Stunden in einem Sirup aus Zucker, Wasser und wenig Sojasauce gegart werden. Gut gemacht sind sie tiefschwarz glänzend, die Haut bleibt glatt und faltenfrei, das Innere ist weich, aber die Bohne behält ihre Form. Sie schmecken deutlich süß mit einem milden, leicht nussigen Bohnenton und werden kalt oder zimmerwarm in kleinen Mengen gegessen, als Beilage, auf Desserts oder zu Tee. Fertig gegart gibt es sie im Asienladen und im Versand in Beuteln, Dosen oder Schalen, besonders zum Jahresende. Getrocknete schwarze Sojabohnen zum Selberkochen findet man im Asienladen und teils im Bioladen.

Ersatz:

Einen echten Ersatz gibt es nicht; wer keine fertigen findet, kann getrocknete schwarze Sojabohnen über Nacht einweichen und selbst lange in Zuckersirup mit etwas Sojasauce köcheln, was Zeit braucht, aber dasselbe ergibt. Gewöhnliche schwarze Bohnen aus der lateinamerikanischen Küche sind eine andere Art, kleiner und mehliger, und färben den Sirup trüb, sodass Glanz und Biss verloren gehen.

Kommt vor in

Einkaufsliste